Industriekälteanlagen für Produktion & Industrie

Wenn Kälte bzw. Kühlung ein fester Bestandteil Ihrer industriellen Produktion sind, müssen sie vor allem eines: zuverlässig funktionieren. Wir von Roter Kältetechnik planen und realisieren Industrie-Kälteanlagen sowie Klima- und Kältetechnik für Unternehmen, bei denen konstante Temperaturen und eine sichere Kälteversorgung entscheidend für Prozesse, Produkte oder Produktion sind. Von der Auslegung der Anlage über Installation und Inbetriebnahme bis zur Wartung erhalten Sie Ihre Industriekälte aus einer Hand.

Wenn die Kälte ausfällt, kann die Produktion stillstehen

Die günstigste Kälteanlage ist nicht automatisch die wirtschaftlichste, wenn sie im laufenden Betrieb unnötig viel Energie benötigt. In vielen Betrieben ist Industriekälte kein Komfortthema, sondern Teil des Produktionsprozesses. Fällt die Kälteversorgung aus oder liefert die Anlage nicht mehr die benötigte Leistung, können Maschinen, Produkte oder ganze Prozesse betroffen sein.

Deshalb zählt nicht nur der Anschaffungspreis einer Kälteanlage. Entscheidend ist, wie zuverlässig und effizient sie im laufenden Betrieb arbeitet. Eine zu knapp ausgelegte Anlage kann unter Last an ihre Grenzen kommen. Eine überdimensionierte Anlage verursacht dagegen unnötige Energie- und Betriebskosten.

Genau deshalb sollte eine Kälteanlage bspw. für die Industrie immer auf den tatsächlichen Kühlbedarf, die Produktionszeiten und mögliche Lastspitzen abgestimmt sein.

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Welche Industriekälteanlage passt zu Ihrem Betrieb?

Industriekälteanlage ist nicht gleich Industriekälteanlage. Je nachdem, was Sie kühlen möchten, welche Temperaturen benötigt werden und wie die Kälte in Ihrem Betrieb genutzt wird, kommen unterschiedliche Anlagen und Systeme infrage.

Kaltwassersätze
Sie stellen gekühltes Wasser für Produktionsanlagen, Maschinen oder andere industrielle Anwendungen bereit und ermöglichen die zentrale Kühlung verschiedener Verbraucher.

Verbundkälteanlagen
Mehrere Verdichter arbeiten innerhalb eines gemeinsamen Systems. Sie eignen sich insbesondere dort, wo mehrere Kühlstellen oder unterschiedliche Leistungsbereiche versorgt werden müssen, und ermöglichen eine effiziente Leistungsanpassung.

Direktverdampfung
Das Kältemittel nimmt die Wärme direkt am jeweiligen Verbraucher auf. Dadurch kann die Kühlung gezielt dort erfolgen, wo sie benötigt wird.

Prozesskühlung
Anders als bei einer klassischen Klimaanlage steht bei der Prozesskühlung nicht die Raumtemperatur, sondern die für die Produktion benötigte Kälte im Mittelpunkt. Gekühlt werden beispielsweise Maschinen, Werkzeuge, Flüssigkeiten oder andere Prozessmedien.

Welche Technik für Ihren Einsatz infrage kommt, klären wir deshalb nicht anhand eines Produktkatalogs. Wir schauen uns an, was Sie kühlen müssen und welche Bedingungen Ihr Prozess vorgibt. Erst danach empfehlen wir Ihnen eine konkrete Anlage.

Welche Technik passt zu Ihrem Einsatz?

Industriekälte für Produktion, Lebensmittel und industrielle Prozesse

Industriekälte kommt überall dort zum Einsatz, wo Wärme gezielt abgeführt oder bestimmte Temperaturen für einen Prozess eingehalten werden müssen. Was dabei gekühlt wird, unterscheidet sich je nach Branche und Anwendung deutlich.

Einsatzbereich Typische Aufgabe der Industriekälte
Produktion Maschinen, Anlagen oder Prozessmedien auf der benötigten Temperatur halten
Lebensmittel Kälte für Verarbeitung, Herstellung und Lagerung von Lebensmitteln bereitstellen
Industrielle Prozesse Entstehende Prozesswärme gezielt abführen
Technische Anwendungen Definierte Temperaturen für Anlagen, Materialien oder Prozesse bereitstellen

 

Dabei muss sich die Kältetechnik an den jeweiligen Prozess anpassen und nicht umgekehrt. Deshalb betrachten wir bei Roter Kältetechnik nicht nur den Bereich, in dem die Anlage eingesetzt wird, sondern vor allem, welche Aufgabe die Kälte in Ihrem Industrie- oder Produktionsbetrieb konkret übernehmen soll.

Ihre Anwendung ist nicht dabei?

Wie wird eine Industriekälteanlage richtig dimensioniert?

Die benötigte Kälteleistung einer Industriekälteanlage hängt unter anderem davon ab, welche Wärmemenge abgeführt werden muss, welche Temperaturen benötigt werden, welches Medium gekühlt wird, wie lange die Anlage läuft und wie stark die Last während der Produktion schwankt. Für die Berechnung der erforderlichen Kälteleistung werden konkrete Prozessdaten benötigt.

Ein vereinfachtes Beispiel:
In einem Produktionsprozess sollen 1.000 Liter Wasser pro Stunde von 20 °C auf 10 °C heruntergekühlt werden.

Ausgangsdaten Beispiel
Volumenstrom Wasser 1.000 l/h
Eintrittstemperatur 20 °C
Austrittstemperatur 10 °C
Temperaturdifferenz 10 K
Rechnerische Kälteleistung ca. 11,6 kW

 

Für diesen Kühlvorgang ergibt sich rechnerisch eine Kälteleistung von rund 11,6 kW. Die endgültige Auslegung der Industriekälteanlage erfolgt anschließend anhand der konkreten Gegebenheiten des Projekts. Eine belastbare Dimensionierung ist dabei auch eine wichtige Grundlage für die spätere Energieeffizienz der Anlage.

Ihre Prozessdaten stehen bereits fest?

Kältemittel 2026/2027: Welche Technik ist für neue Industriekälteanlagen sinnvoll?

Die EU-F-Gase-Verordnung verschärft die Vorgaben für fluorierte Kältemittel schrittweise weiter. Für bestimmte stationäre Kälteanlagen gelten bereits Beschränkungen, für Chiller folgen ab 2027 weitere GWP-Grenzwerte.

Deshalb rücken natürliche Kältemittel wie Propan (R290), CO₂ (R744) oder Ammoniak (R717) bei der Planung moderner Industrie-Kälteanlagen stärker in den Fokus. Welches davon für eine Industriekälteanlage infrage kommt, hängt jedoch vom konkreten Einsatz und den technischen Rahmenbedingungen ab.

Wir bei Roter Kältetechnik betrachten die Wahl des Kältemittels deshalb als Teil der Anlagenplanung. Schließlich soll eine neue Anlage nicht nur heute funktionieren, sondern auch mit Blick auf die kommenden gesetzlichen Anforderungen sinnvoll geplant sein.

 

Von der Planung bis zur Wartung Ihrer Kälteanlage

Bei einer neuen Industriekälteanlage müssen viele Gewerke und technische Anforderungen zusammenpassen. Deshalb übernehmen wir bei Roter nicht nur die Planung, sondern auf Wunsch auch Installation, Inbetriebnahme und den anschließenden Service.

  1. Anforderungen aufnehmen
    Wir besprechen mit Ihnen die Anwendung, die vorhandenen Gegebenheiten und die Daten, die für die weitere Planung benötigt werden.
  2. Kälteanlage planen
    Auf dieser Grundlage entwickeln wir das Anlagenkonzept und wählen die dafür geeigneten Komponenten aus.
  3. Bau, Installation und Inbetriebnahme
    Unser Team übernimmt die Installation vor Ort und sorgt dafür, dass die Industriekälteanlage fachgerecht in Betrieb genommen wird.
  4. Wartung und Service
    Nach der Inbetriebnahme bleiben wir Ihr Ansprechpartner. Mit Wartung und Service begleiten wir Ihre Kälteanlage auch im laufenden Betrieb.

Von der ersten Idee bis zum Service haben Sie bei uns einen festen Ansprechpartner für Ihre Industriekälte.

Den Kauf einer Kühlzelle kann man fast mit einer Hochzeit vergleichen. Denn es geht um mehr als die Auswahl der passenden Größe oder des richtigen Kühlaggregats. Damit Ihre Anlage zuverlässig funktioniert und optimal in Ihre Betriebsabläufe integriert wird, begleiten wir Sie, wie bei einer dauerhaften Partnerschaft, von der ersten Idee bis zur fertigen Inbetriebnahme. Dabei legen wir Wert auf eine persönliche Beratung, eine sorgfältige Planung und eine fachgerechte Umsetzung

Industriekälte aus Hannover: Roter Kältetechnik

Gerade bei Industriekälte ist uns wichtig, dass Planung und Umsetzung nicht irgendwo am Schreibtisch enden. Wir von Roter Kältetechnik mit Sitz in Garbsen bei Hannover kümmern uns mit mehr als 30 Mitarbeitenden seit 1932 um Klima- und Kältetechnik für Unternehmen in Hannover und Niedersachsen. Unsere Kältetechniker sind vor Ort, kennen Ihre Anlagen und stehen Ihnen auch nach der Inbetriebnahme für Wartung, Reparaturen und Service zur Verfügung.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt eines unserer Projekte.

  • 2 St. Daikin Schrauben Kaltwassersätze EWWS270J-SS, wassergekühlt mit Kältemittel R513A, Leistung 230 kW bei 10/15°C Kaltwasser 50/55°C Kühlwasser
  • 5 St. Güntner Frei-, bzw. Rückkühler GFHV FD 090.3NF jeweils 300kW Freikühlleistung bei 5°C AT und 350kW Rückkühlleistung bei 38°C
  • Steuerung über DEOS Gebäudeautomation
  • Betriebsarten:
    • reiner Kältemaschinenbetrieb ab 16°CAussentemperatur
    • Kombibetrieb Kältemaschinen/Freikühlung zwischen 5 und 14°C AT
    • Freikühlbetrieb <5°C AT
  • Die Technik versorgt diverse Produktionsmaschinen und Klimaanlagen mit Kaltwasser wobei die Vorlauftemperaturen unterschiedlich eingestellt sind: 17°C für die Produktion, 6 -10°C für die Klimaanlagen, je nach Anforderung nur kühlen oder auch entfeuchten, z.B. im Sommer.
Von Roter Kältetechnik geplante Industriekälteanlage

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