RLT-Anlage – Funktion, Planung und Einsatz moderner Raumlufttechnischer Anlagen

Warum eine moderne RLT-Anlage heute unverzichtbar ist


In vielen Gebäuden ist die Raumsituation komplex, die Luftqualität unzureichend und der Energieverbrauch unnötig hoch. Eine professionelle RLT-Anlage schafft genau das, was klassische Lüftungssysteme nicht leisten: ein konstantes, hygienisch sauberes Raumklima, das die Gesundheit schützt und gleichzeitig Betriebskosten senkt. Gerade in stark genutzten Bereichen wie Büros, Schulen oder Produktionshallen sorgt eine normgerechte Raumlufttechnik für messbar bessere Arbeitsbedingungen und langfristige Einsparungen.

Was ist eine RLT-Anlage?

RLT-Anlagen sind heute der Standard, wenn es um eine kontrollierte, energieeffiziente und hygienische Belüftung moderner Gebäude geht. Eine raumlufttechnische Anlage sorgt nicht nur für ein gesundes Raumklima, sondern übernimmt auch die Temperaturregelung, Feuchtekontrolle, Filterung und Wärmerückgewinnung.

Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an Energieeffizienz, nachhaltige Gebäudetechnik und normgerechte Hygienevorgaben (z. B. laut VDI 6022) sind leistungsfähige RLT-Systeme wichtiger denn je.

Definition und Abgrenzung zur klassischen Lüftungsanlage

Eine Raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) ist ein zentrales technisch gesteuertes Lüftungssystem, das dafür sorgt, dass ein Gebäude jederzeit zuverlässig mit frischer, gefilterter und temperierter Luft versorgt wird. Im Unterschied zur einfachen Lüftungsanlage, die häufig nur Abluft abführt oder auf manuelle Fensterlüftung angewiesen ist, übernimmt eine moderne RLT-Anlage die vollständige Kontrolle über:

• Luftqualität

• Luftmenge

• Temperatur

• Feuchtigkeit

• Luftwechselrate

• Filterung von Partikeln, Keimen und Schadstoffen

Diese technische Definition ist der Grund dafür, dass RLT-Systeme für Gebäude mit hohen hygienischen Anforderungen – z. B. Krankenhäuser, Schulen, Industriehallen und Bürogebäude – unverzichtbar sind.

Roter Kältetechnik als RLT-Fachbetrieb in Hannover plant und installiert diese Systeme nach allen geltenden Normen (u. a. VDI 6022, DIN EN 16798-3) und stellt eine professionelle, normgerechte und energieeffiziente Lösung sicher.

Im Folgenden erklären wir detailliert, wie eine RLT-Anlage funktioniert, wie sie aufgebaut ist, welche Unterschiede es zur herkömmlichen Lüftungsanlage gibt und welche Arten von Systemen in verschiedenen Gebäudetypen zum Einsatz kommen. Zudem zeigen wir, welche Kosten, welche Wartungsintervalle und welche Vorgaben für Betreiber gelten – und warum Roter Kältetechnik zu den gefragtesten RLT-Anlagen-Experten in Hannover und Niedersachsen gehört.

Zufriedene Kunden und positive Ergebnisse einer raumlufttechnischen Anlage
Zufriedene Kunden und positive Ergebnisse einer raumlufttechnischen Anlage

Bestandteile einer Raumlufttechnischen Anlage (RLT)

Eine moderne RLT-Anlage besteht aus mehreren zentralen Komponenten, die gemeinsam dafür sorgen, dass Luft zuverlässig gefiltert, konditioniert, verteilt und überwacht wird. Folgende Bauteile gehören in jede raumlufttechnische Anlage:

1. Ventilatoren (Zuluft- und Abluftventilatoren)

Sie transportieren die Luft durch das gesamte RLT-System. Leistungsstarke EC-Ventilatoren ermöglichen einen energieeffizienten Betrieb und passen den Luftvolumenstrom automatisch an die Anforderungen des Gebäudes an.

 

2. Filterstufen (z. B. ISO ePM1, ePM2,5, HEPA)

Filter sind ein wesentlicher Bestandteil jeder RLT-Anlage. Sie entfernen Partikel, Staub, Keime, Pollen und Schadstoffe aus der Außenluft. Je nach Einsatzgebiet kommen mehrere Filterstufen zum Einsatz, unter anderem:

• Vorfilter (Grobfilter)

• Feinfilter

• HEPA- oder Aktivkohlefilter bei hohen Hygieneanforderungen

Diese Filter sichern eine hohe Luftqualität, insbesondere in hygienesensiblen Bereichen wie Laboren oder medizinischen Einrichtungen.

 

3. Wärmetauscher (Wärmerückgewinnungssysteme)

Der Wärmetauscher überträgt die Energie der Abluft auf die frische Zuluft und sorgt so für effiziente Wärmerückgewinnung. Dadurch lassen sich Heiz- und Kühlkosten erheblich reduzieren und die Anforderungen der Energieeffizienz erfüllen.

 

4. Heiz- und Kühlelemente (Temperaturregelung)

RLT-Anlagen können Luft sowohl erwärmen als auch kühlen. Dafür werden Heizregister (Warmwasser oder Elektro) sowie Kühlregister eingesetzt. Dadurch wird das Raumklima ganzjährig stabil gehalten – unabhängig von Außentemperaturen.

 

5. Befeuchtungs- und Entfeuchtungseinheiten

Um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren, besitzen RLT-Systeme Komponenten wie:

• Dampfbefeuchter

• Verdunstungsbefeuchter

• Kältebasierte Entfeuchter

Diese Elemente sind essenziell für die Einhaltung normgerechter und gesundheitlich optimaler Luftfeuchtewerte gemäß DIN EN 16798-3.

 

6. Schalldämpfer

Damit ein RLT-System angenehm leise arbeitet, werden Schalldämpfer in den Luftkanälen verbaut. Sie reduzieren Geräusche von Ventilatoren und Luftbewegung – besonders wichtig in Büros, Schulen und Krankenhäusern.

 

7. Luftkanalsystem & Luftauslässe

Über das Kanalsystem wird die aufbereitete Zuluft im Gebäude verteilt und verbrauchte Luft abgeführt. Luftauslässe wie Drallauslässe oder Schlitzschienen sorgen für eine gleichmäßige, zugfreie Luftverteilung.

 

8. Sensorik & Automationssysteme

Eine moderne raumlufttechnische Anlage nutzt vielfältige Sensoren:

• CO₂-Sensoren

• VOC-Sensoren

• Temperatur- und Feuchtesensoren

• Differenzdrucksensoren für Filterüberwachung

Diese ermöglichen eine bedarfsgerechte, automatisierte Regelung und schaffen die Grundlage für energieeffiziente Steuerungskonzepte.

 

9. Steuer- und Regeltechnik (Monitoring & Dokumentation)

Über die zentrale Steuerung werden alle Komponenten koordiniert. Betreiber profitieren von:

• Monitoring in Echtzeit

• Visualisierung der Luftqualität

• dokumentierten Betriebsdaten (wichtig für Betreiberpflichten nach VDI 6022)

• automatischer Störungsüberwachung

Warum Sie mit Roter Kältetechnik auf einen zertifizierten Fachpartner setzen
Seit über 90 Jahren realisieren wir in Hannover und Niedersachsen komplexe RLT-Projekte für Industrie, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Spezialbereiche wie Reinräume oder Gesundheitseinrichtungen. Unsere Arbeit erfolgt konsequent nach VDI 6022, DIN EN 16798-3, den Hygienevorschriften sowie den aktuellen Energieeffizienzrichtlinien. Unsere Kunden schätzen die Kombination aus Erfahrung, schnellen Reaktionszeiten und Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern dauerhaft wirtschaftlich sind.

Wie funktioniert eine RLT-Anlage?

Die Funktionsweise einer RLT-Anlage basiert auf einem präzisen aufeinander abgestimmten Prozess aus Luftführung, Filterung, Temperatur- und Feuchteregelung sowie automatisierter Überwachung. Ziel ist eine kontinuierlich hohe Luftqualität im Gebäude – unabhängig von äußeren Bedingungen oder Personenanzahl im Raum. Moderne raumlufttechnische Anlagen arbeiten dabei energieeffizient, hygienisch und erfüllen die Anforderungen aktueller Normen wie VDI 6022 und DIN EN 16798-3.

Luftführung, Filterung und Wärmerückgewinnung

Eine RLT-Anlage führt Außenluft über Zuluftkanäle in das Gebäude und transportiert verbrauchte Luft über Abluftkanäle ab. Dabei durchläuft die Frischluft mehrere Prozessschritte:

  1. Ansaugen der Außenluft

Über wettergeschützte Ansaugöffnungen gelangt Außenluft in die Anlage. Hier wird bereits grober Schmutz abgeschieden.

2. Filterstufen

Die Luft wird in mehrere Filterstufen geführt, z. B.:

  • ISO ePM10 (Vorfilter)
  • ISO ePM2,5 oder ePM1 (Feinfilter)
  • aktivkohlebasierte Filter oder HEPA-Filter (bei hohen Hygieneanforderungen)

Dieser Schritt stellt sicher, dass Partikel, Schadstoffe, Gerüche und Keime entfernt werden und die Luftqualität im Gebäude stabil bleibt.

  1. Wärmerückgewinnung

Ein zentraler Bestandteil ist die Wärmerückgewinnung.
Bei Kreuzstrom-, Gegenstrom- oder Rotationswärmetauschern wird die Energie der warmen Abluft genutzt, um die frische Außenluft vorzuwärmen oder vorzukühlen.

Das bedeutet:

  • weniger Heizenergie im Winter
  • weniger Kühlenergie im Sommer
  • deutlich geringere Betriebskosten
  • bessere Energieeffizienz nach GEG/EnEV
  1. Zuluftverteilung

Die aufbereitete, konditionierte Luft wird über Luftauslässe gleichmäßig im Raum verteilt – zugfrei, kontrolliert und bedarfsgerecht.

Dieser geschlossene Prozess sorgt für eine hygienische und effiziente Luftführung, die weit über das Niveau einer herkömmlichen Lüftungsanlage hinausgeht.

Moderne RLT-Anlage in Hannover – Raumlufttechnische Anlage für energieeffiziente Lüftung

Feuchtigkeitsregelung – Befeuchtung und Entfeuchtung

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal einer modernen raumlufttechnischen Anlage ist die präzise Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Diese ist entscheidend für:

  • Komfort
  • Hygiene
  • Gebäudeschutz
  • Gesundheit (z. B. Vermeidung trockener Schleimhäute)

RLT-Anlagen setzen dafür folgende Komponenten ein:

Befeuchtung

  • Dampfbefeuchter (hygienisch, normkonform, gut steuerbar)
  • Verdunstungsbefeuchter (energieeffizient, niedriger Stromverbrauch)

Diese erhöhen die Feuchte im Winter, wenn kalte Außenluft sehr trocken ist.

Entfeuchtung

  • Kältebasierte Entfeuchter, die Luft abkühlen, Feuchtigkeit kondensieren und anschließend wieder erwärmen
  • Umluftentfeuchter in speziellen Anwendungen

Die korrekte Feuchteregelung ist auch für die Einhaltung der Hygienevorgaben nach VDI 6022 relevant – insbesondere in Krankenhäusern, Laboren, Reinräumen oder Gebäuden mit sensiblen Nutzungen.

Sensorik und Automationssysteme (CO₂, VOC, Feuchte)

Eine moderne RLT-Anlage arbeitet heute überwiegend automatisiert.
Das bedeutet: Die Anlage erkennt, was im Raum passiert, und passt ihre Leistung selbstständig an.

Dafür kommen mehrere Sensortypen zum Einsatz:

CO₂-Sensoren

Sie messen die Atemluftqualität und erhöhen die Luftwechselrate automatisch, wenn viele Menschen im Raum sind.

Beispiel:

Steigt der CO₂-Wert über 1000 ppm, fährt die Anlage die Zuluftmenge hoch.

VOC-Sensoren (flüchtige organische Verbindungen)

Sie erkennen:

  • Gerüche
  • Schadstoffe
  • Reinigungsdämpfe
  • Emissionen aus Möbeln oder Maschinen

Damit eignet sich die RLT-Anlage perfekt für Büros, Produktionsflächen oder öffentliche Gebäude.

Feuchtesensoren

Sie steuern die Be- oder Entfeuchtung und halten die relative Luftfeuchte im Idealbereich (40–60 %).
Das ist entscheidend für:

  • Hygiene
  • Komfort
  • Vermeidung von Schimmel
  • Schutz sensibler Geräte

Automation & Monitoring

Die Steuerung erfolgt über eine zentrale Gebäudeleittechnik (GLT).
Dort werden u. a. überwacht:

  • Luftvolumenströme
  • Druckdifferenzen
  • Filterzustände
  • Temperaturverläufe
  • Störungen

Betreiber profitieren von:

  • automatischer Dokumentation
  • hoher Betriebssicherheit
  • besseren Energiekennwerten
  • Erfüllung der Betreiberpflichten laut VDI 6022

Gerne unterstützen wir Sie auch bei den Themen VDI Hygieneinspektion, Kältemittel Phase Down, Wartung von Brandschutzklappen und der F-Gase Verordnung.

RLT-Anlage vs. herkömmliche Lüftungsanlage

RLT-Anlagen unterscheiden sich in mehreren zentralen Punkten deutlich von klassischen Lüftungssystemen. Während einfache Abluft- oder Fensterlüftungen lediglich verbrauchte Luft abführen, bieten moderne RLT-Systeme einen kontrollierten, hygienischen und energieeffizienten Luftaustausch, der den Anforderungen heutiger Gebäude – insbesondere nach VDI 6022 und DIN EN 16798-3– gerecht wird. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten Unterschiede.

Vergleich der Luftqualität & Energieeffizienz

Eine raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) sorgt für eine deutlich höhere und stabilere Luftqualität. Sie arbeitet mit mehreren Filterstufen (z. B. F7/F9, HEPA oder Aktivkohle) und ist darauf ausgelegt, Partikel, Pollen, Keime, VOCs und Schadstoffe zuverlässig zu entfernen. Herkömmliche Lüftungssysteme – etwa reine Abluftventilatoren oder manuelles Lüften – können diese Qualität nicht gewährleisten, insbesondere nicht bei hoher Personenbelegung.

Auch energetisch zeigt sich ein klarer Unterschied:
RLT-Anlagen nutzen Wärmerückgewinnungssysteme, die bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen. Dadurch sparen Betreiber erhebliche Heiz- und Kühlkosten und reduzieren CO₂-Emissionen. Herkömmliche Systeme verlieren die warme bzw. kalte Raumluft ungenutzt ins Freie und verursachen dadurch deutlich höhere Energieverluste.

Vorteile bei Betriebskosten und Raumkomfort

Neben der reinen Luftqualität punkten RLT-Anlagen durch:

  • konstante Temperaturregelung ohne Zugluft
  • präzise Feuchtigkeitssteuerung, die Schimmelbildung verhindert
  • CO₂-Ortung über Sensorik, wodurch immer ausreichend Frischluft bereitgestellt wird
  • vollautomatische Anpassung an Belegung und Nutzung

Das Ergebnis ist ein stabil angenehmes Raumklima, das in klassischen Lüftungssystemen nicht reproduzierbar ist. Besonders in Büros, Schulen, Krankenhäusern oder Produktionsbereichen entsteht dadurch ein messbarer Vorteil bei Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Auch durchschnittlich amortisiert sich eine RLT-Anlage innerhalb von 5 Jahren, weil:

  • weniger Energie verloren geht,
  • Filterwechsel planbar sind,
  • das System generell effizienter arbeitet als rein mechanische Lüftungen.

Tabelle: RLT-System vs. Abluftsystem

Kriterium RLT-Anlage (kontrollierte Raumlufttechnik) Herkömmliche Lüftungsanlage / Abluftsystem
Luftqualität Sehr hoch durch mehrstufige Filterung Niedrig bis mittel, abhängig vom Nutzerverhalten
Energieeffizienz Hoch dank Wärmerückgewinnung Niedrig, da warme/kühle Luft verloren geht
Temperaturregelung Integriert (Heizen/Kühlen) Keine oder extern getrennt
Feuchtigkeitsregelung Befeuchtung & Entfeuchtung möglich Kaum vorhanden
Hygiene (VDI 6022) Voll erfüllbar Nur eingeschränkt umsetzbar
Betriebskosten Niedriger durch Effizienz Höher durch Energieverlust
Automatische Steuerung Sensorik (CO₂, VOC, Feuchte) integriert Nur manuelle Bedienung
Einsatzgebiet Büro, Industrie, OP, Schulen, Hotels Weniger anspruchsvolle Räume
Komfort Sehr hoch Mittel bis niedrig
Investition Höher, amortisiert sich jedoch Niedrigere Erstkosten, hohe Betriebskosten

Arten von RLT-Anlagen

Moderne raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) unterscheiden sich je nach Einsatzgebiet, Gebäudegröße und hygienischen Anforderungen deutlich. Um für jedes Projekt die passende Lösung zu finden, ist es wichtig, die verschiedenen Systeme zu kennen. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten RLT-Anlagetypen.

Zentrale RLT-Anlage

Eine zentrale RLT-Anlage versorgt das gesamte Gebäude über ein weit verzweigtes Lüftungskanalnetz. Sie ist die erste Wahl für größere Immobilien wie Bürogebäude, Schulen, Hotels, Krankenhäuser oder Einkaufszentren, in denen viele Räume gleichzeitig klimatisch stabil gehalten werden müssen.

Merkmale einer zentralen Anlage:

  • Ein zentraler Standort (z. B. Technikraum oder Dach)
  • Einheitliche Luftaufbereitung für alle angeschlossenen Bereiche
  • Sehr hohe Energieeffizienz durch große Wärmerückgewinnungssysteme
  • Hohe hygienische Standards – ideal für Bereiche mit VDI 6022-Anforderungen

Diese Systeme sind besonders effizient, wenn ein Gebäude eine gleichmäßige Temperatur- und Luftqualitätsregelung benötigt.

Lüftung Dezentral

Hybride RLT-Systeme

Hybride Systeme verbinden die Vorteile von zentralen und dezentralen Anlagen. Sie nutzen z. B. eine zentrale Frischluftversorgung, aber dezentrale Raumgeräte für Kühlung, Heizung oder individuelle Steuerung.

Diese Lösung eignet sich besonders:

  • für Gebäude mit unterschiedlichen Nutzungszonen
  • für Sanierungen, bei denen Kanalsanierungen nicht vollständig möglich sind
  • für Objekte mit variabler Belegung (z. B. Schulen, Veranstaltungsräume)

Hybride Systeme erhöhen die Energieeffizienz und ermöglichen eine bedarfsgerechte Klimatisierung, ohne die komplette Gebäudetechnik umbauen zu müssen.

Zentrale Lüftungsanalge

Dezentrale RLT-Anlage

Eine dezentrale RLT-Anlage arbeitet direkt im jeweiligen Raum oder am jeweiligen Bereich – ohne ein zentrales Kanalsystem. Sie wird bevorzugt in Gebäuden verwendet, in denen unterschiedliche Räume eigene Anforderungen haben oder der Platz für große Kanalnetze fehlt.

Typische Einsatzorte:

  • Nachrüstungen in Bestandsgebäuden
  • Einzelbüros
  • Schulen und Klassenräume
  • Gewerbeeinheiten
  • kleine Gewerbeflächen oder einzelne Produktionsbereiche

Vorteile:

  • Unabhängige Steuerung pro Raum
  • Keine komplexe Kanalführung
  • Niedrige Investitionskosten
  • Flexible Installation, besonders bei Sanierungen

Dezentrale RLT-Systeme bieten viel Flexibilität, sind aber bei größeren Gebäuden weniger effizient als zentrale Lösungen.

Zentrale Lüftungsanlage

Spezialanlagen: OP-Räume, Reinräume, Pharma, Labore

Für Bereiche mit extrem hohen Anforderungen – wie Reinräume, Labore, OP-Bereiche oder pharmazeutische Produktion – kommen spezialisierte RLT-Systeme zum Einsatz. Diese Anlagen erfüllen strenge Normen, z. B.:

  • VDI 6022 (Hygieneanforderungen)
  • DIN EN ISO 14644 (Reinraumklassen)
  • GMP-Richtlinien (Pharmaindustrie)

Besondere Eigenschaften:

  • HEPA- und ULPA-Filter für höchste Luftreinheit
  • Exakte Feuchte- und Temperaturregelung
  • Überdruck- oder Unterdruckzonen
  • Dokumentations- und Monitoringsysteme

Diese Systeme sind maßgeschneidert und essenziell für Branchen mit höchsten hygienischen Anforderungen.

Einsatzgebiete einer RLT-Anlage

Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kommen überall dort zum Einsatz, wo Menschen, Maschinen oder sensible Prozesse auf kontrollierte Luftqualität, stabile Temperaturen und definierte Luftfeuchtigkeit angewiesen sind. Im Folgenden erklären wir im Detail, in welchen Branchen und Gebäudetypen moderne RLT-Systeme die größten Vorteile bringen.

Bürogebäude

In Bürogebäuden sorgt eine RLT-Anlage für frische, gefilterte Luft und damit für ein gesundes Raumklima, das Konzentration und Leistungsfähigkeit unterstützt. Besonders in modern isolierten Gebäuden steigt die Bedeutung kontrollierter Lüftung, da Fensterlüftung kaum reicht, um CO₂, VOCs oder Feuchte zu regulieren.

Typische Vorteile:

  • konstante Versorgung mit gefilterter Außenluft
  • CO₂-Sensorik steuert Luftwechselrate bedarfsgerecht
  • höhere Produktivität durch stabile Temperaturen & Luftfeuchte
  • besonders wichtig bei hoher Personendichte

Für Unternehmen im Raum Hannover und Niedersachsen gehört eine moderne RLT-Anlage inzwischen zur Standardausstattung energieeffizienter Bürogebäude (gemäß DIN EN 16798-3).

Krankenhäuser & Gesundheitswesen (VDI 6022-konform)

Im Gesundheitswesen sind raumlufttechnische Anlagen unverzichtbar. Sie sichern die Einhaltung strenger Hygienestandards – insbesondere:

  • VDI 6022 (Hygieneanforderungen an RLT-Anlagen)
  • DIN EN ISO 14644 bei Reinräumen

Typische Einsatzorte:

  • Operationssäle
  • Intensivstationen
  • Aufwachräume
  • Laborbereiche
  • Apotheken & pharmazeutische Produktion

RLT-Anlagen filtern Keime, Partikel und Aerosole zuverlässig heraus und stellen definierte Druckverhältnisse (Über-/Unterdruck) sicher. Dadurch schützen sie Patienten, Personal und sensible Prozesse gleichermaßen.

Industrie, Produktionshallen & Werkstätten

In Produktionsumgebungen übernehmen RLT-Anlagen verschiedene Aufgaben gleichzeitig:

  • Abführung von Schadstoffen (z. B. Schweißrauch, Dämpfe, Partikel)
  • Kontrolle der Temperatur für Maschinen und Arbeitsplätze
  • Sicherstellung gesetzlicher Arbeitsplatzgrenzen (TA-Luft, ArbStättV)
  • zuverlässige Feuchte- und Wärmeregulierung

Industrie-RLT-Systeme werden oft mit spezieller Filtration, Aktivkohlefiltern oder Wärmerückgewinnung ausgestattet, um sowohl die Luftqualität zu verbessern als auch Energiekosten zu senken.

Für Auftraggeber in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg und dem gesamten niedersächsischen Raum plant Roter Kältetechnik häufig industrieoptimierte RLT-Konfigurationen.

Schulen, Universitäten, Sportstätten

In Räumen mit stark schwankender Belegung (z. B. Klassenräume, Hörsäle, Fitnessbereiche) ist eine bedarfsgerechte Lüftung entscheidend.

Eine moderne RLT-Anlage:

  • verhindert CO₂-Spitzen
  • reduziert Krankheitsübertragungen
  • sorgt für bessere Konzentration im Unterricht
  • erhöht den Komfort durch stabile Feuchtewerte

Viele Bundesländer – darunter Niedersachsen – empfehlen nachdrücklich RLT-Systeme gemäß DIN EN 16798-3, da reine Fensterlüftung die Luftqualität nicht dauerhaft sichern kann.

Einzelhandel, Hotels & Gastronomie

Hier steht der Komfort für Gäste und Personal im Mittelpunkt:

  • Geruchsbeseitigung in Küchen- und Gastraumbereichen
  • angenehme Temperaturen trotz großer Glassflächen
  • stabile Luftfeuchtigkeit für Wohlbefinden
  • bessere Luftqualität in stark frequentierten Zonen

In Hotellerie und Gastronomie beeinflusst die Qualität der Raumluft nachweislich die Verweildauer, Kundenzufriedenheit und Bewertungen.

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Planung einer RLT-Anlage

Die Planung einer RLT-Anlage ist einer der entscheidendsten Schritte, um eine dauerhaft hohe Luftqualität, maximale Energieeffizienz und eine normgerechte Umsetzung sicherzustellen. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten technischen Grundlagen, Normen und Parameter, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen.

Normen & Vorgaben (VDI 6022, DIN EN 16798-3, EnEV)

Eine korrekt geplante raumlufttechnische Anlage muss verschiedene gesetzliche Vorgaben und anerkannte technische Regeln erfüllen. Entscheidend sind:

VDI 6022 – Hygieneanforderungen an RLT-Anlagen

  • regelt Hygiene, Filtertechnik, Inspektionen und Wartungsintervalle
  • setzt klare Vorgaben für Wartung, Dokumentation und Betreiberpflicht
  • Grundlage für Krankenhäuser, Schulen, öffentliche Gebäude und viele Gewerbebauten

EnEV / GEG – Energieeffizienzanforderungen

  • fordert energieeffiziente Komponenten
  • macht Wärmerückgewinnung in vielen Fällen verpflichtend
  • beeinflusst die Auswahl von Ventilatoren, Wärmetauschern und Dämmungen

Für Projekte in Hannover, Garbsen und dem gesamten Raum Niedersachsen ist die Einhaltung aller Normen verpflichtend. Roter Kältetechnik arbeitet ausschließlich nach aktuellen technischen Standards und dokumentiert den gesamten Planungsprozess normgerecht.

Dimensionierung, Luftwechselrate & Lastberechnung

Eine RLT-Anlage funktioniert nur optimal, wenn sie exakt auf das Gebäude zugeschnitten ist.

Luftwechselrate

Wichtige Richtwerte gemäß DIN & VDI:

  • Büroräume: 30–60 m³/h je Person
  • Besprechungsräume: 50–75 m³/h je Person
  • Schulen: 20–30 m³/h je Schüler
  • industrielle Bereiche: je nach Emissionen deutlich höher

Lastberechnung

Folgende Faktoren fließen ein:

  • interne Lasten (Personenzahl, Maschinen, Abwärme)
  • bauphysikalische Einflüsse (Dämmung, Fensterflächen)
  • Feuchtelasten (z. B. Sportstätten, Küchen)
  • stündliche oder saisonale Nutzung

Eine falsche Dimensionierung führt zu:

  • zu geringer Luftqualität
  • ineffizientem Betrieb
  • erhöhtem Energieverbrauch
  • überlasteten Filter- und Ventilatorstufen

Darum gilt: Jede Anlage braucht ein belastbares Lüftungskonzept, keine Schätzung.

Warum Sie die Planung nicht selbst stemmen müssen
Viele Bauherren, Architekten und Betreiber unterschätzen, wie viele Normen, Luftvolumenströme, Lasten und Hygieneanforderungen bei RLT-Anlagen berücksichtigt werden müssen. Genau hier setzen wir an: Wir entwickeln ein vollständiges, normkonformes Lüftungskonzept und übernehmen die komplette technische Abstimmung. So vermeiden Sie Fehlplanung, Unterdimensionierung oder spätere Sanierungen – und erhalten ein System, das exakt zu Ihrem Gebäude passt.

Integration von Wärmerückgewinnungssystemen

Moderne RLT-Anlagen verfügen fast immer über Systeme zur Wärmerückgewinnung (WRG).

Mögliche Systeme:

  • Kreuzstromwärmetauscher
  • Rotationswärmetauscher
  • Wärmerohre
  • Plattenwärmetauscher
  • Kombinationen mit Heiz- und Kühlregistern

Vorteile:

  • bis zu 90 % Rückgewinnung vorhandener Wärmeenergie
  • deutliche Reduzierung der Betriebskosten
  • bessere Gebäudeeffizienz (wichtig fürs GEG)

Bei Projekten in Hannover und Niedersachsen verringert WRG den Verbrauch energieintensiver Heizsysteme – besonders relevant bei steigenden Energiekosten.

Anforderungen an Energieeffizienz & Nachhaltigkeit

Eine moderne RLT-Anlage muss nicht nur gute Luft liefern – sie soll auch Energie sparen, nachhaltig arbeiten und wirtschaftlich sein.

Wichtige Einflussfaktoren:

Effiziente EC-Ventilatoren

  • niedriger Stromverbrauch
  • stufenlos regelbar
  • leiser Betrieb
  • lange Lebensdauer

Hocheffiziente Filter

  • F7/F9-Filter für Feinstaub
  • HEPA für sensible Bereiche
  • Aktivkohle zur Geruchsneutralisation
  • optimiert für niedrigen Druckverlust = geringere Kosten

Bedarfsgerechte Steuerung

  • CO₂-Sensoren
  • VOC-Sensoren
  • Feuchtesensoren
  • automatische Anpassung an Belegungszahlen

Nachhaltigkeit

  • geringerer Energiebedarf
  • reduzierte CO₂-Emissionen
  • optimierte Anlagenführung durch Monitoring
  • lange Lebenszyklen der Komponenten

In Kombination erfüllen diese Elemente die Anforderungen moderner Nachhaltigkeitszertifizierungen wie:

  • DGNB
  • LEED
  • BREEAM

Wartung einer RLT-Anlage

Die Wartung einer RLT-Anlage ist nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern eine gesetzliche Betreiberpflicht. Eine korrekt gewartete Anlage sorgt für dauerhaft hohe Luftqualität, stabile Energieeffizienz und einen sicheren, hygienischen Betrieb. Aus diesem Grund spielt die Wartung nach VDI 6022 eine zentrale Rolle – besonders in Regionen wie Hannover und ganz Niedersachsen, wo viele Gebäude öffentlich genutzt werden und erhöhte Hygieneanforderungen gelten.

Im Folgenden erklären wir verständlich, welche Wartungsintervalle vorgeschrieben sind, welche Arbeiten durchgeführt werden müssen und welche Pflichten Betreiber laut VDI-Normen erfüllen müssen.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Hygiene – ohne Kompromisse

RLT-Anlagen müssen nicht nur funktionieren, sondern dauerhaft sauber und hygienisch betrieben werden. Unsere Wartung erfolgt strikt nach VDI 6022 und umfasst Filterwechsel, Hygieneinspektionen, Kanalprüfungen und Dokumentation. Damit schützen Sie Ihre Mitarbeiter, erfüllen Betreiberpflichten und vermeiden Haftungsrisiken. Ein sauberes System ist nicht nur Pflicht – es ist die Grundlage für dauerhaft geringe Betriebskosten.

Wartungsintervalle nach VDI 6022

Die VDI 6022 gibt klare Intervalle für Hygieneinspektionen und Wartungsarbeiten vor. Diese Norm stellt sicher, dass Raumlufttechnische Anlagen dauerhaft hygienisch, energieeffizient und sicher betrieben werden.

Typische Intervalle:

Jährliche Inspektion (Pflicht für die meisten Anlagen)

  • grundlegende Sicht- und Funktionsprüfung
  • Prüfung der Filter, Ventilatoren, Abläufe und Befeuchtungssysteme
  • Kontrolle auf Verschleiß, Leckagen und Verschmutzungen
  • Überprüfung der Steuerungs- und Regeltechnik

Alle 2 Jahre – Hygieneinspektion Typ A

  • für kleinere Anlagen ohne Befeuchtung
  • Messung mikrobiologischer Parameter
  • Sichtprüfung aller luftführenden Bauteile
  • Intervall: alle 2 Jahre bei Anlagen mit Befeuchtung
  • alle 3 Jahre bei Anlagen ohne Befeuchtung
  • Durchführbar von: VDI 6022 Kategorie A-geschulten Personen
  • Umfang Typ A:
    Sichtprüfung aller Komponenten
    Mikrobiologische Proben (Abstrich / Kontaktplatten optional, aber empfohlen)
    Überprüfung der Reinigungsintervalle
    Prüfung:Filterzustand & Sitz
    Luftleitungen auf Verschmutzung
    Wärmeübertrager auf Staub/Schmutz/Keimlast
    Befeuchterkammer / Düsen / Wanne
    Tropfenabscheider
    Kondensatableitung
    Isolationsschäden (innen/außen)
    Korrosion
    WRG-System (Verschmutzung, Leckage)Temperaturen & Feuchte messen
    Luftgeschwindigkeiten / Volumenstrom prüfen
    Dokumentation & Erstellung eines Inspektionsberichtes

Hygieneinspektion Typ B – Intervall: 1× im Lebenszyklus der Anlage oder
bei gesundheitlichen Auffälligkeiten, Beschwerden, Geruch, Schimmel, Legionellenverdacht.

Durchführbar nur von Personen mit: VDI 6022 Kategorie A plus mikrobiologische Fachkenntnisse
(z. B. Labor, Sachverständige)

  • für Anlagen mit Luftbefeuchtung
  • Laboranalyse von Keimen, Pilzen, Legionellen
  • Bewertung der hygienischen Gesamtsituation
  • Mikrobiologische Probenahme verpflichtend
  • Gesamtkeimzahl
  • Schimmelpilze
  • Bakterien
  • Bei Befeuchtern ggf. Legionellenprüfung
  • Luftkeimmessung in Räumen & Zuluft
    Materialproben, Biofilmbildung untersuchen
  • Bewertung nach Grenzwerten der 6022

Zusätzliche Sonderintervalle

  • Schulen, Kliniken, Labore, Pflegeeinrichtungen: teils verkürzte Zyklen
  • Bei Geruchsproblemen, Beschwerden oder Abweichungen: sofortige Prüfung

Roter Kältetechnik bietet für den Raum Hannover, Garbsen, Braunschweig und Niedersachsen normgerechte Wartungs- und Hygieneinspektionen inklusive vollständiger Dokumentation.

Warum Sie die Planung nicht selbst stemmen müssen
Viele Bauherren, Architekten und Betreiber unterschätzen, wie viele Normen, Luftvolumenströme, Lasten und Hygieneanforderungen bei RLT-Anlagen berücksichtigt werden müssen. Genau hier setzen wir an: Wir entwickeln ein vollständiges, normkonformes Lüftungskonzept und übernehmen die komplette technische Abstimmung. So vermeiden Sie Fehlplanung, Unterdimensionierung oder spätere Sanierungen – und erhalten ein System, das exakt zu Ihrem Gebäude passt.

Filterwechsel, Kanalinspektion & Hygiene

Eine RLT-Anlage arbeitet nur dann effizient und hygienisch einwandfrei, wenn alle Komponenten regelmäßig gereinigt, geprüft und gewartet werden.

Durch diese Maßnahmen bleibt die Anlage energieeffizient, hygienisch und langlebig – ein klarer Vorteil gegenüber nicht gewarteten Lüftungssystemen, die oft hohe Betriebskosten verursachen und Hygieneprobleme entwickeln.

Dokumentationspflichten & Betreiberverantwortung

Die VDI 6022 verpflichtet Betreiber zu klar definierten Dokumentations- und Nachweispflichten. Sie gelten für Gebäude aller Art — Gewerbe, Industrie, öffentliche Gebäude, Schulen, Krankenhäuser und Bürokomplexe.

Was muss dokumentiert werden?

  • Wartungsprotokolle
  • Filterwechsel
  • Hygieneinspektionen
  • Messwerte & mikrobiologische Befunde
  • festgestellte Mängel & deren Behebung
  • Schulungsnachweise des Personals (VDI 6022 Kategorie A/B)

Betreiberpflichten laut VDI 6022

  • Anlage muss hygienisch betrieben werden
  • Wartung muss durch geschultes Personal erfolgen
  • alle Prüfintervalle müssen eingehalten werden
  • alle Arbeiten müssen nachvollziehbar dokumentiert sein
  • Betreiber ist verantwortlich – nicht der Dienstleister

Warum ist das wichtig?

  • vermeidet gesundheitliche Risiken
  • schützt vor Haftungsproblemen
  • steigert Lebensdauer der Anlage
  • senkt Betriebskosten
  • erfüllt gesetzliche Anforderungen

Als zertifizierter Fachbetrieb übernimmt Roter Kältetechnik im Raum Hannover & Niedersachsen:

  • komplette Wartung
  • Durchführung aller Inspektionen nach VDI 6022
  • rechtssichere Dokumentation
  • Beratung & Betreuung im laufenden Betrieb

Kosten einer RLT-Anlage

Die Kosten einer RLT-Anlage hängen stark von der Gebäudegröße, den hygienischen Anforderungen, dem gewünschten Automationsgrad und der Art der Wärmerückgewinnung ab. Entscheidend ist dabei nicht nur der Anschaffungspreis, sondern die gesamte Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer der Anlage. Im Folgenden erhalten Sie einen klaren, praxisnahen Überblick über alle relevanten Kostenbereiche.

Zufriedene Kunden und positive Ergebnisse einer raumlufttechnischen Anlage

Kosten einer RLT-Anlage

Die Kosten einer RLT-Anlage hängen stark von der Gebäudegröße, den hygienischen Anforderungen, dem gewünschten Automationsgrad und der Art der Wärmerückgewinnung ab. Entscheidend ist dabei nicht nur der Anschaffungspreis, sondern die gesamte Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer der Anlage. Im Folgenden erhalten Sie einen klaren, praxisnahen Überblick über alle relevanten Kostenbereiche.

Kosten für Planung, Installation & Betrieb

  1. Planungskosten

Eine professionelle Planung ist Pflicht, da sie die Effizienz, die Hygiene nach VDI 6022 und die Betriebskosten direkt beeinflusst.
Typische Kosten:

  • Kleine Gewerbeeinheit (z. B. Büro, Praxis): ca. 1.200–3.500 €
  • Mittelgroße Gebäude (Schulen, Gastronomie, Produktionsbereiche): 3.500–12.000 €
  • Große Immobilien (Krankenhäuser, Industrie, Einkaufszentren): 15.000–50.000 €+

Leistungsumfang der Planung:

  • Lastberechnung & Luftvolumenstrom
  • Luftwechselrate nach DIN 1946-6
  • Erstellung eines Lüftungskonzepts
  • Auswahl und Auslegung aller Komponenten
  • Hygieneanforderungen nach VDI 6022
  • Energieeffizienzbewertung
  1. Installationskosten

Die Montagekosten hängen ab von:

  • der Dimensionierung der Anlage
  • Luftkanalnetz & Installationsaufwand
  • Filter- & Hygieneklassen
  • Automationsgrad
  • Art der Wärmerückgewinnung

Kostenrahmen Installation: ca. 8.000–150.000 €

Beispiele:

  • Kleine, dezentrale RLT-Anlage: 8.000–18.000 €
  • Zentralanlage für Büro oder Schule: 25.000–80.000 €
  • Industrie- oder Laboranlage: 60.000–150.000 €+
  1. Betriebskosten

Zu den laufenden Kosten gehören:

  • Strom für Ventilatoren & Regelung
  • Filterwechsel (2–4× pro Jahr)
  • Wartung & Hygieneinspektionen
  • Reinigung der Kanalstrecken
  • Sensor- und Steuerungswartung

Betriebskosten pro Jahr: 500–5.000 €
je nach Größe, Betriebsstunden und Filterklasse.

Einsparpotenziale durch Wärmerückgewinnung

Moderne RLT-Anlagen mit Wärmerückgewinnung sparen signifikant Energie. Systeme wie Kreuzstrom-, Gegenstrom- oder Rotationswärmetauscher erreichen heute Wirkungsgrade von 70–90 %.

Einsparungen pro Jahr (typisch):

  • Kleine Gewerbeeinheit: 300–800 €
  • Mittelgroßes Gebäude: 1.000–2.500 €
  • Große Objekte: 5.000–15.000 €+

Vorteile einer effizienten WRG:

  • geringere Heiz- und Kühlkosten
  • reduzierter CO₂-Ausstoß
  • verbesserte Energieeffizienzklasse des Gebäudes
  • schneller Return on Investment (ROI)

Amortisation:
Bei vielen Anlagen amortisiert sich eine effiziente RLT-Anlage bereits nach 3–7 Jahren.

Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu konventionellen Lüftungssystemen

RLT-Anlagen wirken auf den ersten Blick teurer als klassische Abluftsysteme – doch über den Lebenszyklus betrachtet sind sie fast immer wirtschaftlicher.

Vergleich der Wirtschaftlichkeit:

Kostenfaktor RLT-Anlage Herkömmliche Lüftungsanlage
Anschaffung höher niedriger
Energieverbrauch deutlich niedriger (WRG) sehr hoch
Luftqualität konstant hochwertig stark schwankend
Filterung mehrstufig kaum vorhanden
Hygienestandard VDI 6022 konform meist nicht hygienekonform
Betriebskosten mittel hoch
Lebensdauer > 20 Jahre 8–15 Jahre

Warum RLT-Anlagen langfristig günstiger sind

  • geringere Energiekosten
  • geringere Ausfallzeiten
  • bessere Luftqualität = höhere Produktivität
  • gesetzeskonform nach VDI 6022
  • nachhaltiger Betrieb

Für Unternehmen in Hannover, Garbsen, Braunschweig und Niedersachsen ist die Wirtschaftlichkeit besonders wichtig, da viele Projekte gefördert oder steuerlich begünstigt sind.

Roter Kältetechnik – Ihr Fachbetrieb für RLT-Anlagen in Hannover & Niedersachsen

Roter Kältetechnik ist seit über 90 Jahren einer der führenden Fachbetriebe für RLT-Anlagen, Raumlufttechnik und Lüftungssysteme in der Region Hannover und ganz Niedersachsen. Als spezialisiertes Unternehmen planen, installieren und warten wir moderne, energieeffiziente und hygienische Raumlufttechnische Anlagen nach VDI 6022, DIN 1946-6 und allen relevanten Normen.
Damit erfüllen wir exakt die Anforderungen, die Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und moderne Gebäude heute an eine kontrollierte und nachhaltige Belüftung stellen.

Wir verbinden technisches Know-how mit normbasierter Planung und absolutes Experten know-how.

 

Warum wir der richtige Partner für Ihre RLT-Anlage sind

Es gibt viele Anbieter – doch nur wenige kombinieren jahrzehntelange Erfahrung mit zertifizierter Qualität, regionaler Nähe und echter Spezialisierung auf RLT-Systeme.
Roter Kältetechnik bietet Ihnen:

  1. Technische Expertise mit 90 Jahren Erfahrung

Wir sind kein „Allround-Handwerker“, sondern ein ausgewiesener Fachbetrieb für Raumlufttechnik, Kälte- und Lüftungstechnik, Hygieneinspektionen und RLT-Systeme nach VDI 6022.
Unsere Expertise umfasst:

  • Planung komplexer Luftvolumenströme
  • Auslegung zentraler & dezentraler Anlagen
  • Integration von Wärmerückgewinnung
  • Sensorik/Automationssysteme (CO₂, VOC, Feuchte)
  • Hygiene und Kanalreinigung
  • Betreiberpflichten und Dokumentation
  1. Regionale Nähe – schneller Einsatz in Hannover & Umgebung

Unser Standort Garbsen (Region Hannover) ermöglicht kurze Reaktionszeiten, schnelle Wartungseinsätze und effiziente Projektbetreuung in:

  • Hannover
  • Braunschweig
  • Wolfsburg
  • Hildesheim
  • Goslar
  • ganz Niedersachsen
  1. Zertifizierungen & Normkonformität

Unsere Arbeiten entsprechen höchsten Normanforderungen:

  • VDI 6022 – Hygienerichtlinie für die Raumlufttechnik
  • DIN 1946-6 – Lüftungskonzepte
  • EN 16798
  • F-Gase-Verordnung für Kältetechnik

Zusätzlich verfügen wir über:

  • zertifiziertes Fachpersonal
  • regelmäßige Schulungen
  • Herstellerfreigaben und Fachpartnerschaften

Regionale Projekte & Erfahrungswerte

•       Bürogebäuden                    Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG, Allianz Deutschland AG, Staatliches Baumanagement
•       Schulen & Kitas                 Kita Würzburger Straße Laatzen, Anna-Siemsen-Schule BBS, Familienzentrum Rethen, Villa Nordstern
•       Krankenhäusern          Mediclin Deister Weser Kliniken, Kinderkrankenhaus auf der Bult
•       Industriebetrieben              Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co.KG, Continental Reifen AG, Hüttenes Albertus Chemische Werke GmbH
•       Reinräumen                      Till Eulenspiegel Apotheke, Laseroptik GmbH
•       Produktionshallen               Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co.KG, Continental Reifen AG, Hüttenes Albertus Chemische Werke GmbH
•       Restaurants & Hotels            DoubleTree by Hilton Hannover
•       Modemärkte                      Modepark Röther, Adler Modemärkte, Designer Outlet Wolfsburg

Zertifikate & fachliche Qualifikation

Um maximale Sicherheit und Hygiene in RLT-Anlagen zu gewährleisten, sind wir mehrfach qualifiziert. Dazu gehören:

  • VDI 6022 Kategorie A & B
  • Sachkundenachweis Kältetechnik Kategorie 1 (EU-Verordnung 2015/2067)
  • Zertifizierter Fachbetrieb für Raumlufttechnik
  • Fachpartner führender Hersteller für Lüftungs- und Filtertechnik

Eine RLT-Anlage funktioniert, indem sie verbrauchte Luft aus Innenräumen abführt und gleichzeitig gefilterte, temperierte Frischluft zuführt. Die Anlage nutzt dafür Ventilatoren, Filterstufen, Wärmetauscher und Sensorik, die permanent CO₂-Werte, Feuchte und Temperatur überwachen. Moderne Systeme arbeiten nach einem klar definierten Lüftungskonzept gemäß DIN 1946-6 und können über Wärmerückgewinnung bis zu 90 Prozent der Energie aus der Abluft zurückgewinnen. Dadurch entsteht ein kontrollierter Luftwechsel, der unabhängig vom Nutzer ein stabiles Raumklima sicherstellt.

In einer RLT-Anlage kommen verschiedene Filterstufen zum Einsatz, die jeweils unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Typisch sind Vorfilter (z. B. ISO Coarse), Feinstaubfilter der Klassen ePM1/ePM2,5 oder HEPA-Filter für sensible Bereiche wie OP-Räume oder Reinräume. Welche Filter benötigt werden, hängt von der Nutzung des Gebäudes ab — in Schulen und Büros reichen meist zwei Filterstufen, während Labore oder Kliniken zusätzliche Aktivkohle- oder Schwebstofffilter erfordern. Wichtig ist, dass die Filter gemäß VDI 6022 regelmäßig geprüft und gewechselt werden.

Die VDI 6022 schreibt vor, dass RLT-Anlagen je nach Anlagentyp und Nutzung in festen Intervallen gewartet und hygienisch überprüft werden müssen. In der Regel erfolgt die technische Prüfung zweimal jährlich, die Hygieneinspektion alle zwei Jahre (Kategorie A) und die Sichtprüfung mehrmals im Jahr. Dazu gehören Filterwechsel, die Reinigung von Lüftungskanälen, Kontrolle der Kondensatabläufe sowie die Dokumentation aller Maßnahmen. Betreiber sind verpflichtet, die Wartung schriftlich zu dokumentieren — ein Punkt, der bei vielen Anlagen in der Praxis oft vernachlässigt wird.

Die Kosten einer RLT-Anlage hängen stark vom Gebäudetyp, der Luftmenge, den Filterstufen und der gewünschten Automatisierung ab. Für kleinere Gewerbeobjekte beginnen Komplettanlagen häufig ab 15.000–30.000 €, während große Bürogebäude, Produktionshallen oder Schulen Kosten zwischen 80.000 € und mehreren Hunderttausend Euro verursachen können. Hinzu kommen Wartungskosten im Bereich von 500–2.000 € pro Jahr, abhängig von der Größe und den Filterklassen. Entscheidend ist ein korrekt ausgelegtes Lüftungskonzept — eine zu kleine Anlage spart kurzfristig Geld, verursacht aber langfristig hohe Folgekosten.

Zentrale RLT-Anlagen versorgen ein ganzes Gebäude über ein durchgängiges Kanalnetz. Sie bieten höchste Effizienz und eignen sich für Büros, Schulen, Industrie und große öffentliche Gebäude. Dezentrale Anlagen werden direkt in einzelnen Räumen installiert und sind ideal für Nachrüstungen oder Gebäude mit geringem Kanalplatz. Sie benötigen weniger bauliche Eingriffe, erreichen jedoch nicht die gleiche Gleichmäßigkeit im Luftaustausch wie zentrale Systeme. Beide Varianten müssen die Vorgaben der DIN 1946-6 erfüllen und werden je nach Nutzung ausgewählt.

Wärmerückgewinnung (WRG) beschreibt den Prozess, bei dem die Energie der Abluft genutzt wird, um die frische Außenluft vorzuheizen oder zu kühlen. Dadurch sinkt der Energiebedarf der gesamten Anlage deutlich. Je nach System werden Kreuzstrom-, Gegenstrom- oder Rotationswärmetauscher eingesetzt, die Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent erreichen. Wärmerückgewinnung ist einer der wichtigsten Gründe, warum RLT-Anlagen im Vergleich zu einfachen Lüftungssystemen deutlich energieeffizienter arbeiten.

Für Bürogebäude eignen sich zentral gesteuerte RLT-Systeme mit CO₂-Sensorik, variabler Volumenstromregelung und mehreren Filterstufen. Sie sorgen für konstant gute Luftqualität, verhindern Müdigkeit und steigern die Konzentration. Kleinere Büroeinheiten oder Bestandsgebäude profitieren häufig von dezentralen Geräten, die ohne großen Umbau installiert werden können. Für beide Lösungen gelten die Vorgaben der DIN 1946-6 zur Frischluftversorgung pro Person.

Hier gelten besonders klare Vorgaben, da die Personendichte hoch und die Aufenthaltsdauer lang ist. DIN 1946-6 und VDI 6022 schreiben eine definierte Luftwechselrate sowie regelmäßige Hygieneprüfungen vor. Empfehlenswert sind Systeme mit Feinstaubfiltern und CO₂-Sensoren, da Kinder und Jugendliche besonders sensibel auf schlechte Luftqualität reagieren. Schulen nutzen häufig zentrale Anlagen mit Wärmerückgewinnung, während Kitas je nach Gebäudestruktur auch dezentrale Geräte einsetzen.

Filter werden je nach Belastung, Nutzung und Filterklasse alle drei bis sechs Monate gewechselt. In Produktionsbetrieben, Küchen, Werkstätten oder Bereichen mit hoher Staubbelastung können häufigere Wechsel nötig sein. Der Filterwechsel gehört zu den wichtigsten Maßnahmen für eine stabile Luftqualität, denn verstopfte Filter erhöhen nicht nur den Energieverbrauch, sondern reduzieren auch die hygienische Sicherheit.

Grundsätzlich ja. In Neubauten werden RLT-Systeme direkt in die Gebäudetechnik integriert, doch auch in Bestandsgebäuden ist eine Nachrüstung möglich. Dort kommen häufig dezentrale RLT-Geräte oder kompakte zentrale Systeme mit schmalen Kanälen zum Einsatz. Entscheidend sind vorhandene Installationsschächte, Raumhöhen und die gewünschte Luftleistung. Ein Fachplaner prüft, ob ein zentrales oder dezentrales System wirtschaftlich sinnvoll ist.

Ihr regionaler Fachbetrieb für RLT-Anlagen in Hannover und Niedersachsen

Als Unternehmen aus Garbsen sind wir jeden Tag im Raum Hannover unterwegs – schnell vor Ort, zuverlässig im Service und nahbar im Kontakt. Ob Bürogebäude, Schule, Klinik oder Industriehalle: Wir kennen die Gebäudestrukturen der Region und die typischen Herausforderungen. Genau diese Nähe ermöglicht kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und Lösungen, die langfristig funktionieren.

Lassen Sie uns gerne Ihre Nachricht über dieses Kontaktformular zukommen. Wir bemühen uns schnellstmöglich um eine Antwort!